„Soll es für Jugendliche eine allgemeine Dienstpflicht geben?“ und „Soll für das Fahren von E-Scootern eine Führerscheinpflicht gelten?“ waren die beiden Fragen, die acht Zehntklässler der Martin-Luther-Schule (MLS) am Dienstag, den 27.1.2026 beim Schulwettbewerb „Jugend debattiert“ diskutierten. Im Vorfeld hatten sie sich Notizen gemacht und sich überlegt, welche Argumente dafür oder dagegen sprachen. Dann wurde gelost, wer den Pro- und wer den Contra-Standpunkt vertreten würde. Eine Debatte lief folgendermaßen ab: Zu Beginn hielt jeder Debattant eine zwei Minuten lange Eröffnungsrede. Es folgte die zwölf Minuten lange Debatte, in der die Schüler ihren jeweiligen Standpunkt verteidigten, sich gegenseitig hinterfragten und alles mit Argumenten unterstützten. Dann hielt jeder eine Abschlussrede, in welcher noch einmal die eigene Seite vertreten und auf die wichtigsten Punkt eingegangen wurde. Die Bewertung erfolgte durch jeweils drei Juroren in den vier Kategorien Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Grammatik und Überzeugungskraft. Daraus ermittelten dann fünf Helfer im sogenannten Rechenzentrum die Punktzahlen und stellten anschließend die Reihenfolge für die Siegerehrung auf. Es nahmen die Schüler/innen Hanna Weber (10a), Nicolas Rabeneck (10a), Leonie Schneider (10b), Mila Hellmann (10b), Maja Schreiber (10c), Antonia Buschmann (10c), Bennet Lammers (10d) und Anton König (10d) teil, wobei Leonie Schneider und Maja Schreiber die ersten beiden und Hanna Weber und Antonia Buschmann die Plätze drei und vier erzielten. Die beiden Erstplatzierten werden die MLS in der nächsten Runde des Wettbewerbs vertreten, doch falls eine der beiden krankheitsbedingt ausfallen sollte, stehen die anderen als Nachrücker bereit. Die Organisation ist auf die Lehrerin Frau Englert zurückzuführen, welche auch mit Schülern der Oberstufe diesen Wettbewerb durchgeführt hat, von denen sich Anna Kellner und Selina Richter für die nächste Runde qualifiziert haben.
von Eva Kellner, 8b