Am Sonntag, dem 8. März 2026, wurden neun ukrainische Austauschschülerinnen und -schüler sowie zwei Lehrerinnen von Gastfamilien der Martin-Luther-Schule in Heppenheim abgeholt. Damit begann für das ukrainisch-deutsche Begegnungsprojekt eine spannende Woche mit vielen gemeinsamen Aktivitäten an der Schule und mit Ausflügen in die Umgebung.
Am Dienstagmorgen verewigten sich die ukrainischen und deutschen Schüler in einem Kunst-Workshop an einem gemeinsamen Graffiti Bild. Nach dem anschließenden Mittagessen in der Schulcafeteria wurden die Gäste im Rimbacher Rathaus offiziell begrüßt. Bürgermeister Holger Schmitt hieß die Gruppe gemeinsam mit Grand Carmine, dem Leiter der Ukrainehilfe, herzlich willkommen.
Am folgenden Tag besuchten die ukrainischen Gäste den Unterricht an der Martin-Luther-Schule. Sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrkräfte berichteten anschließend von vielen positiven Eindrücken, insbesondere die freundliche Atmosphäre und die kommunikative Ausrichtung des Unterrichts fiel den Gästen dabei auf. Neben dem Schulbesuch fanden an mehreren Nachmittagen gemeinsame Aktivitäten wie ein Kegelnachmittag oder eine Wanderung auf den Trommturm statt, die den Austausch zwischen den Jugendlichen weiter stärkten.
Ein besonderes Highlight war der ganztägige Ausflug nach Frankfurt. Dort standen eine englische Führung im Senckenberg-Museum, eine Stadtbesichtigung sowie der Aufstieg auf den Kaiserdom auf dem Programm. Nach einem weiteren Vormittagsausflug nach Heppenheim klang der letzte gemeinsame Tag bei einem Abendessen im Restaurant „Zur Krone“ aus.
Am Samstagmorgen trat die ukrainische Gruppe schließlich die zweitägige Heimreise nach Konotop an. Abschließend lässt sich sagen, dass das Projekt für alle Beteiligten eine spannende und bereichernde Erfahrung war. Wir hoffen, dass dieser Austausch auch in Zukunft fortgesetzt werden kann.
Hannah Jakob 10c, Annika Diehm 8c