Im Rahmen einer Kulturpreisverleihung wurde das Percussion-Ensemble der Rimbacher Martin-Luther-Schule nach Berlin eingeladen. Unter der Leitung von Musiklehrer Martin J. Junker trat die Gruppe im Hamburger Bahnhof (Nationalgalerie der Moderne) auf und umrahmte damit musikalisch die Verleihung des Kultur.Forscher!-Preises 2026, der von der PwC-Stiftung und der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung an Schulen (KuBiS) der Philipps-Universität Marburg veranstaltet wird. Ausgezeichnet wurden herausragende schulische Projekte sowie Entwürfe interprofessioneller Zusammenarbeit im bundesweiten Kultur.Forscher!-Netzwerk.
Der Leitgedanke des Programms – die Förderung der kulturellen Bildung durch innovative Ansätze des forschenden Lernens – harmonierte bestens mit den perkussiven Darbietungen des Ensembles auf Alltagsobjekten. Diese Stücke stammen alle aus der Feder Junkers: „Pop up!“ für Gartensäcke, das Bücheroktett „Buchhaltung wohlfugiert“ sowie „Latingroove“ für recycelte Ersatzinstrumente. Letzteres wurde zuvor in einem gemeinsamen Workshop mit den Preisträgern zweier Schulen aus Frankfurt/M. und Potsdam sowie den Rimbacher Schlagwerkern erarbeitet. Den Abschluss bildete das bekannte Coldplay-Stück „Viva la Vida“ in einem Arrangement für Saxophon, Boomwhackers und Cajon. Den Solopart übernahm Michelle Herb, die die Berlin-Reise als Musikreferendarin begleitete. Rund 150 Gäste aus Schule, Kulturinstitutionen, Wissenschaft und Stiftungen zeigten sich vom Auftritt des Rimbacher Ensembles begeistert und würdigten diesen am Ende mit Standing Ovations.