Auf der Suche nach dem Traumberuf

Allgemein

In der Schule bereits über das spätere Studien- und Berufsleben nachdenken, das ist fester Bestandteil der beruflichen Orientierung an der MLS. Schließlich sollen sich die Schüler:innen schon während ihrer Schulzeit darüber klar werden, welche Perspektiven sich für sie nach dem Abschluss ergeben. Ein Baustein dafür ist das Betriebspraktikum, das die Schüler:innen der neunten Klassen der MLS in der Regel vor oder nach den Osterferien absolvieren. Da in diesem Jahr coronabedingt alles etwas anders ist und das Praktikum zum geplanten Termin nicht stattfinden konnte, haben die Neuntklässler:innen in den zwei Wochen vor den Sommerferien nun die Möglichkeit, erste berufliche Erfahrungen zu sammeln.

Leider war es nicht möglich, dass alle Schüler:innen ein Praktikumsplatz finden, da viele Betriebe und Unternehmen unter den aktuellen Bedingungen keine Schüler:innenpraktika anbieten können. Letztlich hat etwa die Hälfte der Neunklässler:innen einen Praktikumsplatz erhalten.

Um aber auch den Schüler:innen, die nicht so viel Glück hatten, die Möglichkeit zu geben, sich beruflich zu orientieren, hat Grit Brocki, Koordinatorin der beruflichen Orientierung an der MLS, zusammen mit Klassenlehrer:innen sowie Politik und Wirtschaftslehrerin Denise Kaiser und in Kooperation mit externen Partnern ein attraktives Alternativangebot zusammengestellt.

Dabei ergründen die Schüler:innen zunächst ihre eigenen Interessen und Vorstellungen, die im Hinblick auf eine spätere Studien- oder Berufswahl von Bedeutung sein könnten. Im nächsten Schritt geht es dann für die Neuntklässler:innen darum, die eigenen Fähigkeiten zu ermitteln und zu testen, um dann zu erkunden, welche Möglichkeiten für Studium oder Ausbildung es gibt und welche davon am besten zu den Vorstellungen vom Traumberuf, aber auch zu den eigenen Fähigkeiten und Interessen passen.

Grit Brocki ist es dabei wichtig, dass die Schüler:innen auch ohne Praktikum Einblicke in Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten erhalten, daher gehören zum Programm auch virtuelle Betriebserkundungen, z.B. bei der Deutschen Bahn, aber auch Einblicke in Ausbildungsberufe, wie sie IHK oder die „Dein erster Tag“- Gesellschaft über ihr digitales Angebot bereitstellen. Für ganz eine ganz individuelle Beratung bei der Suche nach der richtigen Ausbildung oder dem richtigen Studium steht zudem Frau Sander von der Agentur für Arbeit zur Verfügung.

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