Auch in diesem Jahr gab es an der Martin-Luther-Schule Rimbach die Möglichkeit, das zweiwöchige Praktikum in der E-Phase im Ausland durchzuführen. Die Europäische Kommission fördert diese besondere Gelegenheit für Schülerinnen und Schüler, ihren Horizont im Rahmen des Erasmus+Programms zu erweitern, durch finanzielle Unterstützung. Die Chance ergriffen im Januar 2026 drei Schülerinnen. Natalia Cukierska und Jule Hauptmann führte es nach Polen in die Kosmetikbranche, wo sie einen Einblick in die Arbeit in einem kleinen Betrieb erhielten und bei kosmetischen Anwendungen assistierten. Charlotta Andersson verschlug es in den hohen Norden, nach Lappland, wo sie in einem Hotel Berufserfahrung sammelte und sich so ein Bild machen konnte von der Arbeit in der Tourismusbranche. Alle drei bestätigten, dass das Praktikum im Ausland eine bereichernde Erfahrung war.
Zusätzlich war auch eine Lehrerin der Martin-Luther-Schule im Januar 2026 mit Erasmus+ an einer Schule in Dublin. Während ihrer Jobshadowing-Woche lernte Anette Wissel die Besonderheiten einer irischen Bildungseinrichtung kennen. So ist das Lernen der gälischen Sprache für alle Schüler verpflichtend. Es werden in Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag Sportarten ausgeübt, die man im Rest der Welt nicht kennt, wie zum Beispiel Camogie. In Zukunft kann die Lehrerin ihre Erfahrungen auch einbringen, wenn Schüler andere Schulsysteme kennenlernen, wie zum Beispiel im Englischunterricht der 6.Klasse oder bei Schüleraustauschbegegnungen. Bereichernd waren die fünf Tage auch durch die Möglichkeit, viel Englisch zu sprechen, neue Lehrmethoden kennenzulernen und eine spannende Stadt zu entdecken.
