Die Entscheidung zwischen einem Studium und einer Ausbildung gehört zu den wichtigsten Fragen, mit denen sich junge Menschen am Ende ihrer Schulzeit auseinandersetzen. „Was kommt nach dem Abitur?“ – Antworten auf diese Frage erhielten die Schülerinnen und Schüler der Martin-Luther-Schule in Rimbach beim diesjährigen „Forum Beruf“ am 21. September 2026.
Seit vielen Jahren bietet die Veranstaltung den angehenden Abiturientinnen und Abiturienten eine wertvolle Orientierungshilfe für ihre berufliche und akademische Zukunft. Das Besondere: Ehemalige Schülerinnen und Schüler der MLS kehren an ihre frühere Schule zurück und berichten aus erster Hand von ihren Erfahrungen nach dem Schulabschluss. Dadurch erhalten die Jugendlichen authentische Einblicke in unterschiedliche Studiengänge, Ausbildungswege und Berufsfelder.
Auch in diesem Jahr stand eine große Bandbreite an Themen auf dem Programm. Die Referentinnen und Referenten stellten ihre persönlichen Bildungs- und Berufswege vor, beantworteten Fragen und gaben den Schülerinnen und Schülern wichtige Hinweise für die eigene Entscheidungsfindung. Im Rahmen von Gesprächsrunden konnten sich die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten über verschiedene Perspektiven informieren und gezielt Themen auswählen, die ihren persönlichen Interessen entsprachen.
Als Referentinnen und Referenten standen Pauline Eberhardt zum Thema „FSJ beim DRK und Notfallsanitäterin“, Thomas Proksch für den Bereich Psychologie, Pauline Wiegand für die Zahnmedizin, Petar Kizdobranski für Mechatronik sowie Tobias Gisa mit den Themen Laufbahn bei der Bundeswehr und Wirtschaftswissenschaft zur Verfügung. Emma Hendler berichtete über das Lehramt an einer Realschule, Nils Hoppe über Jura und Kai Hurych über BWL, Steuerrecht und ein duales Studium. Luisa und Max Jünger stellten die Gründung ihres Start-ups „Hammerjobs“ vor. Laura Wicke informierte über das Lehramt am Gymnasium. Ergänzt wurde das Angebot durch Selina Fey und Laura Jung, die als Diplomfinanzwirtinnen Einblicke in ihren beruflichen Werdegang gaben.
Die Gespräche fanden in verschiedenen Räumen der Schule statt, sodass die Schülerinnen und Schüler in überschaubaren Gesprächsrunden direkt mit den Referentinnen und Referenten ins Gespräch kommen und auch individuelle Fragen zu Studium, Ausbildung, Berufsalltag und Bewerbungsmöglichkeiten stellen konnten.
Gerade die persönliche Nähe zu den ehemaligen MLS-Schülerinnen und -Schülern macht den besonderen Reiz des „Forum Beruf“ aus. Die Referentinnen und Referenten haben selbst noch nicht lange vor der Entscheidung gestanden, welchen Weg sie nach dem Abitur einschlagen möchten. Ihre Erfahrungen vermitteln den jungen Erwachsenen daher nicht nur Informationen, sondern auch realistische Einblicke in mögliche Chancen, Herausforderungen und Entscheidungsprozesse.
Das „Forum Beruf“ zeigt damit eindrucksvoll, wie wertvoll der Austausch zwischen ehemaligen und derzeitigen Schülerinnen und Schülern sein kann. Die Ehemaligen kehren gerne an ihre frühere Schule zurück und geben ihre Erfahrungen an die nächste Generation weiter. Unterstützt wird die Veranstaltung vom Ehemaligenverein der Martin-Luther-Schule. Ein besonderer Dank gilt allen Referentinnen und Referenten sowie den MLS-Lehrerin Denise Kaiser und Wolfgang Hirsch von Ehemaligenverein, die mit ihrem Engagement dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler konkrete Anregungen für ihren weiteren Weg erhalten.