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Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus; so auch die Wahlen zum Deutschen Bundestag am 24. September 2017. Da wir unter unseren älteren Schülern einige Erst- und Baldwähler haben, schien es mehr als angebracht, diese darüber zu informieren, wie sich die einzelnen Parteien zu Fragen positionieren, die auch Schüler an die Politiker haben und von deren Beantwortung eventuell eine Wahlentscheidung abhängt. So wurden für den 20. September 2017 Vertreterinnen und Vertreter von fünf Jugendorganisationen demokratischer Parteien zu uns in die Mensa eingeladen, um Rede und Antwort zu stehen. Die zu stellenden Fragen wurden vorher im Politikunterricht der Q3 und im Leistungskurs der Q1 gesammelt und verschiedenen Politikfeldern zugeordnet. Freiwillige Vertreter der Schülerschaft fanden sich schnell, die zusammen mit den Vertretern der Jugendorganisationen auf der Bühne der Mensa Platz nahmen und mit den Fragen bewaffnet abwechselnd die Statements unserer Gäste einforderten. Moderiert und koordiniert wurde die Veranstaltung von Zacharias Neserke, ebenfalls ein Schüler des Jahrgangs Q3.
Die fünf Eingeladenen –Jan-Hendrik Emig (Junge Union), Georg Landwehrmann (Junge Liberale), Marius Schmidt (Junge Sozialisten), Vanessa Vogel (Grüne Jugend) und Erik Wolf (Linksjugend)- hatten in der Folgezeit nacheinander die Möglichkeit, auf die gestellten Fragen zu antworten. Hierbei wurden Übereinstimmungen, aber auch Kontroversen deutlich, wenn es zum Beispiel um die Beurteilung der Regierungspolitik der letzten vier Jahre, das Konzept der Parteien zur Bewältigung der Probleme des demographischen Wandels, die Schwierigkeiten bei der Energiewende, den Dieselskandal und seine Folgen oder die Ausschreitungen und die Reaktionen darauf beim G-20 Gipfel ging.
Trotz teilweiser sehr unterschiedlicher Auffassungen zu einzelnen Punkten blieb die Diskussion immer sachlich und fair und auch das Auditorium verfolgte die Beiträge mit gespanntem Interesse, sodass man hätte auch noch mehr Zeit als die anberaumten 90 Minuten füllen können. Nach der zweiten großen Pause musste dann aber leider Schluss sein, man reichte sich mit einem Lächeln die Hand und jeder der fünf wird in den letzten drei Tagen vor der Wahl sicher noch für die eigene Überzeugung werben.
Wir danken unseren Gästen für eine interessante, kurzweilige und informative Veranstaltung in angenehmer Atmosphäre, die in einem solchen oder ähnlichen Rahmen sicher eine Wiederholung finden wird.

 

Martin-Luther-Schule
Gymnasium des Kreises Bergstraße
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